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Kölner Stadt-Anzeiger: „Bickendorfer finden neue Schule zu groß“

Flut an Protestmails – Schulneubau „überdimensioniert“

Erneut widmet sich die Presse dem Schulneubau in unserem Veedel. Da dies online unter den möglicherweise missverständlichen Titeln „Bickendorfer lehnen Schulneubau vor ihrer Haustür ab“ (KStA) sowie „Bickendorfer lehnen Schulneubau vor ihrer Haustür ab“ (Kölnische Rundschau) geschieht, vor der Zusammenfassung der Artikel noch einmal in eigener Sache und aller Deutlichkeit:

Die Künstlerinnen und Künstler sowie die Anwohner*innen Bickendorfs sind FÜR eine neue Schule!

Unsere Kinder verdienen ein wohnortnahes, lebenswertes und nachhaltiges Lernen! Und genau deshalb sind wir GEGEN den Schulneubau IN SEINER MOMENTANEN FORM.

Wir fordern eine Schule

–       Mit ausreichend berücksichtigtem Hochwasserschutz

–       Passend zum tatsächlichen Schulplatzbedarf im Veedel, insbesondere bei sinkenden Schüler*innenzahlen ab 2029

–       Mit sinnvollem Verkehrskonzept

–       In einer pädagogisch wertvollen Größenordnung (aktuell z.B. Pausenflächen deutlich unter empfohlenen Mindestwerten und nicht einmal eine Turnhalle zur gesunden Bewegung der Kinder und Jugendlichen!)

–       Passend zur Erhaltungssatzung des Veedels, welche den Beibehalt des dörflichen Charakters vorsieht

–       Unter Berücksichtigung passender alternativer und teilweise auch bereits vorhandener Standorte

–       In einem transparenten Planungsverfahren. Viele Anwohner*innen wussten bis zum Baubeginn nicht einmal, dass ein 5-stöckiges Gebäude mitten im historischen Ortskern errichtet werden soll

Wie im Artikel zu lesen ist, spitzt sich der Konflikt um den geplanten Neubau einer weiterführenden Schule mit Kita mit dem Beginn der Abriss- und Bauarbeiten am Lindweiler Hof weiter zu. Zahlreiche Anwohner*innen bezeichnen das Projekt wie wir selbst als überdimensioniert und haben mit einer Welle von Protestschreiben auf den Baustart reagiert. Kritisiert werden insbesondere die Größe der für rund 1.000 Schüler*innen geplanten Schule, die zu erwartende Verkehrsbelastung im historischen Ortskern sowie aus Sicht vieler unzureichende Maßnahmen zum Hochwasser- und Starkregenschutz.

Die Initiative Künstler und Künstlerinnen für Bickendorf sieht ihre teils seit Jahren vorgebrachten Alternativvorschläge – darunter eine Begrenzung auf 600 Schüler und ein großes oberirdisches Retentionsbecken – weiterhin nicht ernsthaft berücksichtigt.

Als Konsequenz daraus zieht die Initiative die Einstellung des vielbeachteten und ausgezeichneten „Kulturpfads Bickendorf“, ein Zeichen wachsender Resignation. Auch Bezirksbürgermeister Volker Spelthann räumt Defizite bei Transparenz und Bürgerbeteiligung ein und fordert eine zeitnahe Vorstellung der konkreten Baupläne in der Bezirksvertretung.

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